Gottschalck: ASV muss verlässlicher Partner der Region bleiben

„Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Kassel (ASV) ist ein verlässlicher und kompe-tenter Partner bei allen Fragen rund um Straßen- und Radwegebau in unserer Region und muss es auch bleiben“, sagt Ulrike Gottschalck, SPD-Fraktionsvorsitzende. Sie unterstützt damit die Position der Bürgermeister in der Region, die durch eine Aufsplitterung der Kompetenzen und eine Verteilung auf zentral zuständige Ämter, große Nachteile sehen. Die Städte und Gemeinden benötigten den direkten Draht zu den Experten des ASV und eine kompetente, kommunalfreundliche Straßenbauverwaltung hier vor Ort. Deshalb habe man als SPD-Kreistagsfraktion auch einen Antrag für die nächste Kreistagssitzung eingebracht, der sich für den vollwertigen Erhalt des eigenständigen Amtes für Straßen- und Verkehrswesen in Kassel ausspreche.

In dieser wichtigen regionalen Frage müssten Politiker eigentlich über Parteigrenzen hinweg an einem Strang ziehen. „Mit Erschrecken musste ich jedoch feststellen, dass CDU-Mann Williges die geplante Zerschlagung des ASV schön redet und die tolle Personalpolitik des Landes lobt", so Gottschalck. Aber das sei ja leider nichts Neues. Bereits in seiner aktiven Zeit in Wiesbaden habe er den Kauf von Schloss Erbach oder die Luxusmöbilierung der Staatskanzlei vehement verteidigt.

Glücklicherweise werde im Landkreis Kassel seriöse Personalpolitik betrieben, ein gutes Beispiel sei das Land sicher nicht. Tagtäglich könne man in der HNA über die verpfuschte Personalpolitik und Mobbingvorwürfe lesen. „Wohin das ständige Personal-Karrussell führt, mussten wir beim Pleiten-Pech- und Pannenbau des Vierten Polizeireviers hier vor Ort ertragen", so Gottschalck.

 

Veröffentlicht: 16.09.2011



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© Ulrike Gottschalck
Datum des Ausdrucks: 17.11.2017