Beruflich

Nach Schulbesuchen im Landkreis Kassel, dem Abschluss der Mittleren Reife und der Ausbildung zur Kinderpflegerin arbeitete ich in einem Kindergarten der Gemeinde Niestetal als Gruppenleiterin. Frauentypisch ging ich 1975 in Babypause und arbeitete bis 1984 als erfolgreiche Familien-Managerin.

Die Zeit der Babypause nutzte ich, um mich im EDV-Bereich fortzubilden und in 1984 in ein völlig neues Berufsfeld, den EDV-Support, einzusteigen. Mein Aufgabengebiet betraf die Unterstützung und die Einarbeitung von Handwerksbetrieben und Mittelständlern.

Nachdem meine Eltern 1997 schwer erkrankten, musste ich diese 13-jährige Tätigkeit leider aufgeben und mich (frauentypisch) der Pflege meiner Eltern widmen. Gar nicht männertypisch ging mein Mann 1999 auf eine ½-Tagsstelle, um mich bei der Pflege zu entlasten und mir die Möglichkeit zu geben, wieder beruflich einzusteigen. Diese Chance nutzte ich und machte mein Hobby, die Politik, zum Beruf.

Ich arbeitete als Fraktions-Referentin und Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Kassel. Im Juni 2005 zog ich als Nachrückerin in den Hessischen Landtag ein. Im Januar 2008 und 2009 gewann ich den Wahlkreis dann direkt selbst - mit dem hessenweit besten SPD-Ergebnis. 

Für mich völlig überraschend (-lesen Sie dazu den Artikel "Gottschalck rettet die SPD") kandierte ich für die Bundestagswahl am 27. September 09. Und auch im dritten Wahlkampf gelang es das Direktmandat zu holen und aus dem Stand heraus 12.000 Stimmen Vorsprung zu erreichen. Seit dem 27. Oktober 2009 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages.

Veröffentlicht: 27.12.2009



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© Ulrike Gottschalck
Datum des Ausdrucks: 19.08.2017